Beschwerden

Muskelkrämpfe & Verspannungen?

Nächtliche Wadenkrämpfe, Zuckungen und Verspannungen können auf Mineralienmangel hindeuten.

Wichtig: Häufige oder starke Muskelkrämpfe können neurologische oder vaskuläre Ursachen haben. Bei anhaltenden Beschwerden ärztlich abklären.

Mögliche nährstoffbedingte Ursachen

Magnesiummangel

Die häufigste Ursache. Magnesium reguliert die Muskelentspannung. Ein Mangel führt zu Übererregbarkeit der Muskelzellen. 300-400 mg Bisglycinat abends.

Kaliummangel

Kalium ist der wichtigste intrazelluläre Elektrolyt für Muskelkontraktion. Mangel besonders bei Diuretika, starkem Schwitzen oder einseitiger Ernährung.

Zinkmangel

Zink beeinflusst die neuromuskuläre Übertragung. Ein Mangel kann Krämpfe und Muskelschwäche verursachen.

Was du tun kannst

Magnesium auffüllen

300-400 mg Magnesium-Bisglycinat abends. Erste Besserung oft nach wenigen Tagen.

Elektrolyte prüfen

Bei starkem Schwitzen (Sport, Sauna) Elektrolyte inkl. Kalium und Natrium ergänzen.

Bluttest

Bei anhaltenden Krämpfen trotz Magnesium: Serum-Mg, Kalium, Calcium und Schilddrüsenwerte testen lassen.

Häufige Fragen

Hilft Magnesium gegen Wadenkrämpfe?

In vielen Fällen ja – besonders wenn der Magnesiumspiegel niedrig ist. Bisglycinat oder Malat sind die besten Formen für Muskeln.

Wie schnell wirkt Magnesium gegen Krämpfe?

Oft schon nach 2-5 Tagen. Für vollständige Auffüllung der Speicher 4-6 Wochen einplanen.

Weiterführend

Quellen

Garrison SR et al. (2012): Magnesium for skeletal muscle cramps. Cochrane

DGE – Referenzwerte Magnesium und Kalium (2024)

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