BESCHWERDE · MUSKELN
Muskelkrämpfe & Verspannungen?
Aktualisiert: April 2026
Nächtliche Wadenkrämpfe, Zuckungen und Verspannungen können auf Mineralienmangel hindeuten.
Häufige oder starke Muskelkrämpfe können neurologische oder vaskuläre Ursachen haben. Bei anhaltenden Beschwerden ärztlich abklären.
Mögliche nährstoffbedingte Ursachen
Mg < 0,85 mmol/lSTARKE EVIDENZ
Magnesiummangel
300-400 mg Bisglycinat abends
Die häufigste Ursache. Magnesium reguliert die Muskelentspannung. Ein Mangel führt zu Übererregbarkeit der Muskelzellen. 300-400 mg Bisglycinat abends.
MITTLERE EVIDENZ
Kaliummangel
Kalium ist der wichtigste intrazelluläre Elektrolyt für Muskelkontraktion. Mangel besonders bei Diuretika, starkem Schwitzen oder einseitiger Ernährung.
MITTLERE EVIDENZ
Zinkmangel
Zink beeinflusst die neuromuskuläre Übertragung. Ein Mangel kann Krämpfe und Muskelschwäche verursachen.
Was du tun kannst
01
Magnesium auffüllen
300-400 mg Magnesium-Bisglycinat abends. Erste Besserung oft nach wenigen Tagen.
02
Elektrolyte prüfen
Bei starkem Schwitzen (Sport, Sauna) Elektrolyte inkl. Kalium und Natrium ergänzen.
03
Bluttest
Bei anhaltenden Krämpfen trotz Magnesium: Serum-Mg, Kalium, Calcium und Schilddrüsenwerte testen lassen.
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Konto erstellen & Symptom speichernHäufige Fragen
In vielen Fällen ja – besonders wenn der Magnesiumspiegel niedrig ist. Bisglycinat oder Malat sind die besten Formen für Muskeln.
Weiterführend
Quellen
- Garrison SR et al. (2012): Magnesium for skeletal muscle cramps. Cochrane
- DGE – Referenzwerte Magnesium und Kalium (2024)
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