Welche Blutwerte testen lassen?
Die 10 wichtigsten Biomarker für eine gezielte Supplementierung – und welche Tests oft überflüssig sind.
Warum Blutwerte testen?
Gezielte Supplementierung basierend auf Blutwerten ist effektiver und sicherer als pauschale Empfehlungen. Ein Bluttest zeigt ob ein Mangel vorliegt, wie stark er ist und ob die Supplementierung wirkt. Ohne Test supplementierst du im Blindflug.
Nicht alle Marker sind gleich aussagekräftig. Serum-Eisen schwankt stark – Ferritin ist zuverlässiger. Gesamt-B12 erkennt Mängel spät – Holo-TC ist sensitiver. CRP sollte immer mitgemessen werden um Entzündungswerte zu erkennen.
Die 10 wichtigsten Marker
1. Ferritin (Eisenspeicher, optimal über 50 ng/ml). 2. 25-OH-Vitamin D (optimal 40-60 ng/ml). 3. Holo-Transcobalamin (B12 aktiv, optimal über 50 pmol/l). 4. Serum-Magnesium (optimal über 0,85 mmol/l). 5. CRP (Entzündung, ideal unter 1 mg/l). 6. Serum-Zink (optimal über 80 µg/dl). 7. TSH (Schilddrüse, 0,4-2,5 mIU/l). 8. Selen (optimal über 100 µg/l). 9. Omega-3 Index (optimal 8-11%). 10. HbA1c (Langzeit-Blutzucker, unter 5,7%).
Häufige Fragen
Wo kann ich Blutwerte testen lassen?
Hausarzt (Kasse: oft nur Basis), Privatärzte, Direktlabore (Cerascreen, Lykon, etc.), oder Bluttest-Services wie Verisana. Direktlabore sind ohne Arzt buchbar.
Wie oft sollte ich testen?
1× jährlich als Routine. Nach Start einer Supplementierung: Kontrolltest nach 3 Monaten um zu sehen ob die Werte sich verbessert haben.
Weiterführend
Quellen
RKI – DEGS1 Referenzwerte
DGE – Empfohlene Diagnostik bei Nährstoffmangel