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BESCHWERDE · VERDAUUNG

Verdauungsprobleme?

Aktualisiert: April 2026

Blähungen, Verstopfung und Reizdarm – wie Probiotika und Mikronährstoffe die Darmgesundheit unterstützen können.

Anhaltende Verdauungsbeschwerden können auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Reizdarm oder andere Erkrankungen hinweisen. Ärztliche Abklärung empfohlen.

Supplements für die Verdauung

Starke Evidenz

Probiotika

10-20 Mrd. KBE/Tag

Multi-Stamm Probiotika können Blähungen reduzieren, die Stuhlfrequenz regulieren und bei Reizdarm helfen. 10-20 Mrd. KBE mit > 10 Stämmen.

Mittlere Evidenz

Magnesium (Citrat)

200-400 mg Citrat abends

Magnesium-Citrat hat eine leicht osmotische Wirkung und kann bei Verstopfung helfen. 200-400 mg abends.

Blutwerte deuten

Ferritin, Vitamin D, B12 — was zeigen deine Werte?

Trag deine Laborwerte ein und sieh sofort, ob ein Mangel vorliegt.

Blutwerte auswerten

Was du tun kannst

01

Darmflora aufbauen

Multi-Stamm Probiotikum (10-20 Mrd. KBE) für mindestens 4-8 Wochen.
02

Ballaststoffe erhöhen

Langsam steigern (10 g/Woche) um Blähungen zu vermeiden. Präbiotika füttern die guten Bakterien.
03

Trigger identifizieren

Ernährungstagebuch führen. Häufige Trigger: Gluten, Laktose, FODMAPs.
Persönliche Empfehlung erhalten

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Häufige Fragen

Helfen Probiotika bei Reizdarm?
Meta-Analysen zeigen moderate Verbesserungen bei Blähungen, Bauchschmerzen und Stuhlregulation. Multi-Stamm-Produkte sind Einzelstämmen überlegen.
Probiotika während Antibiotika?
Ja – mindestens 2h Abstand zur Antibiotika-Einnahme. 50 Mrd. KBE für die Dauer der Therapie + 4-8 Wochen danach.
Weiterführend
Quellen
  1. Ford AC et al. (2018): Probiotics for IBS. Am J Gastroenterol
  2. McFarland LV (2014): Probiotics and antibiotic-associated diarrhea
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