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Elementargehalt berechnen

400 mg Magnesium-Bisglycinat ≠ 400 mg Magnesium. Wie du den tatsächlichen Wirkstoffgehalt berechnest.

Auf einen Blick
ProblemVerbindungsgewicht ≠ elementarer Wirkstoff
Beispiel400 mg Mg-Bisglycinat = nur 56 mg elementares Mg
TrickFür 400 mg elementares Mg brauchst du ~2.800 mg der Verbindung
ALCORAZeigt immer den elementaren Gehalt

Warum die Etikett-Dosis täuscht

In jeder mineralischen Supplement-Verbindung steckt nur ein Teil des eigentlichen Minerals. Der Rest ist der organische Träger (Glycin, Citrat, Oxid etc.). Wenn auf einem Etikett 400 mg Magnesium-Bisglycinat steht, enthält das nur ca. 14% elementares Magnesium = 56 mg.

Seriöse Hersteller deklarieren den elementaren Gehalt separat. Bei unseriösen Produkten steht nur das Verbindungsgewicht – das klingt nach mehr, ist aber weniger. ALCORA zeigt immer den elementaren Gehalt.

Elementar-Anteile gängiger Verbindungen

Magnesium-Bisglycinat: 14%, Magnesium-Citrat: 16%, Magnesium-Oxid: 60%. Zink-Bisglycinat: 20%, Zink-Picolinat: 21%. Eisen-Bisglycinat: 20%, Eisensulfat: 33%. Calcium-Citrat: 21%, Calcium-Carbonat: 40%. Merke: Hoher Elementar-Anteil (wie bei Oxid) bedeutet nicht automatisch besser – die Absorption ist oft trotzdem niedrig.

Häufige Fragen

Wie berechne ich den Elementargehalt?

Verbindungsgewicht × Elementar-Anteil = elementarer Gehalt. Beispiel: 500 mg Magnesium-Citrat × 0,16 = 80 mg elementares Magnesium.

Warum hat Oxid den höchsten Elementar-Anteil aber den niedrigsten Score?

Weil der Elementar-Anteil nur sagt wie viel Mineral in der Verbindung steckt – nicht wie viel davon absorbiert wird. Magnesium-Oxid hat 60% Elementar-Anteil aber nur 4% Absorption. Netto kommt weniger an als bei Bisglycinat (14% Elementar, 20% Absorption).

Weiterführend

Quellen

DGE – Referenzwerte Mineralstoffe

EFSA – Scientific Opinions on Mineral Bioavailability

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