Beeinflusst Vitamin D die Stimmung?
Zusammenhang zwischen Vitamin D Mangel und Depression.
Die Studienlage
Anglin et al. (2013) – Meta-Analyse
14 Studien, 31.424 Teilnehmer. Niedrige Vitamin D Spiegel waren signifikant mit Depression assoziiert (OR 1,31). Personen mit den niedrigsten Werten hatten das höchste Risiko.
Shaffer et al. (2014)
Meta-Analyse von Interventionsstudien. D3-Supplementierung verbesserte depressive Symptome signifikant, besonders bei klinisch depressiven Personen.
Praktische Einordnung
Ausgangswert entscheidet
Der stärkste Effekt bei Personen mit 25-OH-D unter 20 ng/ml. Bei normalem D3-Status ist der Effekt gering.
Begleitend, nicht allein
D3-Supplementierung kann depressive Therapie unterstützen, aber nicht ersetzen.
4.000-5.000 IE/Tag
Für optimale Blutwerte (40-60 ng/ml). Effekte auf Stimmung nach 6-8 Wochen.
Weiterführend
Quellen
Anglin RE et al. (2013): Vitamin D deficiency and depression. Br J Psychiatry
Shaffer JA et al. (2014): Vitamin D and depressive symptoms. Psychosom Med