STUDIENÜBERBLICK

Omega-3 und Entzündungsmarker: Studienüberblick

Beschreibende Einordnung der Forschung dazu, wie EPA und DHA systemische Entzündungsmarker beeinflussen. Dies ist keine Wirkaussage zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen.

Kernaussage

Studien haben untersucht, wie höhere EPA+DHA-Dosen (über 2 g/Tag) Entzündungsmarker wie CRP, IL-6 und TNF-alpha beeinflussen. Die Befunde betreffen Laborwerte und werden wissenschaftlich diskutiert; ein zugelassener EU-Health-Claim zu Entzündung besteht nicht.

Die Studienlage

Calder (2017) – Review

Umfassender Review der entzündungshemmenden Mechanismen. EPA und DHA hemmen die Produktion pro-inflammatorischer Eicosanoide und Zytokine und fördern die Bildung von Resolvinen (entzündungsauflösend).

Li et al. (2014) – Meta-Analyse

Meta-Analyse über 68 Studien, die Omega-3 und den Entzündungsmarker CRP zusammenfasst. Die beobachteten Veränderungen betreffen Laborwerte; ein klinischer Nutzen lässt sich daraus nicht ableiten.

Praktische Einordnung

EPA-Anteil in Studien

In den Untersuchungen zu Entzündungsmarkern wurde häufig ein hoher EPA-Anteil eingesetzt.

Dosierung in Studien

Effekte auf Laborwerte zeigten sich meist erst ab über 2 g EPA+DHA/Tag.

rTG-Form

Die Triglycerid-Form wird besser absorbiert als Ethylester.

Omega-3 vergleichen

EPA+DHA Gehalt, Form und Preis pro Wirkdosis verglichen.

Omega-3 vergleichen
Weiterführend
Quellen
  1. Calder PC (2017): Omega-3 fatty acids and inflammatory processes. Nutrients
  2. Li K et al. (2014): Fish oil and CRP: meta-analysis. PLoS ONE