STUDIENÜBERBLICK

Was Studien zu Magnesium und Migräne untersucht haben

Beschreibende Einordnung der Forschungslage. Magnesium trägt zur normalen Funktion des Nervensystems bei. Dies ist keine Behandlungsempfehlung – Migräne gehört in ärztliche Hände.

Kernaussage

Mehrere Studien haben Magnesium im Zusammenhang mit Migräne untersucht. Die Datenlage wird wissenschaftlich diskutiert; eine therapeutische Wirkaussage für Magnesium-Supplemente lässt sich daraus nicht ableiten. Magnesium trägt zur normalen Funktion des Nervensystems und zu einer normalen Muskelfunktion bei (zugelassene EU-Health-Claims).

Die Studienlage

Peikert et al. (1996)

Doppelblinde Studie, die 600 mg Magnesium/Tag über 12 Wochen gegen Placebo untersuchte. Die Ergebnisse werden in der Forschung diskutiert; spätere Studien kamen zu uneinheitlichen Befunden.

Mauskop & Varughese (2012) – Review

Der Review fasst Beobachtungen zusammen, wonach in einigen Untersuchungen niedrige Magnesiumspiegel beschrieben wurden. Eine allgemeingültige Wirkaussage für Supplemente lässt sich daraus nicht ableiten.

Praktische Einordnung

Dosierung in Studien

Untersucht wurden meist 400-600 mg/Tag; Bisglycinat gilt als gut verträglich. Höhere Dosen werden aufgeteilt.

Studiendauer

Untersuchungen liefen typischerweise über etwa 12 Wochen.

Ärztlich abklären

Migräne ist eine Erkrankung und gehört ärztlich abgeklärt. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine Behandlung.

Magnesium vergleichen

Bisglycinat, Citrat und Threonat nach Absorption und Preis verglichen.

Magnesium vergleichen
Weiterführend
Quellen
  1. Peikert A et al. (1996): Prophylaxis of migraine with oral magnesium. Cephalalgia
  2. Mauskop A, Varughese J (2012): Magnesium and migraine. Headache